Samstag, 24. Januar 2009
 
Femdenrechtsänderung jetzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von SOS-Mitmensch   
Montag, 30. April 2007

Schaltung eines Appells in Tageszeitung
 
Seit Monaten lesen wir in den Zeitungen täglich von Menschen, die unter die Räder des Fremdenrechtspaketes gekommen sind. Jetzt hat sich der Präsident des Verfassungsgerichtshofes mit Kritik geäußert und regt eine Gesetzesänderung an. Damit ist endlich etwas Bewegung in die Sache gekommen. Jüngste Wortmeldungen deuten allerdings darauf hin, dass der Weg gelegentlicher Gnadenakte eingeschlagen werden soll - gepaart mit scharfer Rhetorik. Doch das ist keine Lösung. Es braucht Rechte, nicht bloß Gnade.

Wir wollen eine Fremdenrechtsänderung JETZT. Das Gesetzeswerk ist
menschenrechtswidrig, bürokratisch und inhuman.
 
Appell in Tageszeitung
 
Dies werden wir mit dem untenstehenden Appell als Inserat in einer österreichischen Tageszeitung fordern. Dafür bitten wir dringend um Ihre Mithilfe. Bitte sagen Sie uns ehestmöglich Ihre Mitwirkung mit 30 Euro an der Kostendeckung des Inserats zu (bei eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten ist ein geringerer Betrag möglich). Sie ermöglichen damit eine gute Platzierung des Appells und werden auf Wunsch als UnterstützerIn genannt.
 
So funktioniert es:
 
1) Senden Sie uns ein Mail an mailto: , in dem Sie uns mitteilen,
 
2) mit welchem Namen Sie oder Ihre Organisation im Inserat als UnterstützerIn genannt werden soll/en. Aus organisatorischen Gründen geben wir keine Titel, Funktionen oder ähnliches an (Wenn Sie anonym bleiben wollen, teilen Sie uns das bitte ebenfalls mit.)
 
3) wenn Sie eine Bestätigung für den Druckostenbeitrag brauchen, teilen Sie uns Ihre Postanschrift mit. Sobald die Schaltung zustande kommt, informieren wir Sie über die Modalitäten der Einzahlung.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Philipp Sonderegger, Sprecher SOS Mitmensch
 
Wien, 25. April 2007
 
 
 
PS: Wie immer bitten wir um Verständnis, dass wir zur Unterstreichung des
überparteilichen Charakters der Initiative auf die Unterstützung von
wahlwerbenden Gruppen und deren bekannten VertreterInnen verzichten wollen.
 
 
 
Der Appell:
 
Fremdenrecht ändern JETZT!
 
Wir fordern die Änderung des Fremdenrechtspaketes. Es ist menschenrechtswidrig, bürokratisch und inhuman. Familien werden auseinander gerissen, gut integrierte Menschen werden zu AbschiebekandidatInnen. Traumatisierte und Jugendliche sitzen in Schubhaft. Und die Asylverfahren dauern immer noch viel zu lange.
 
Keine Sündenböcke mehr!
 
Wir wollen einen anderen Weg: Fremde und AsylwerberInnen dürfen nicht länger als Sündenböcke für parteipolitische Profilierung missbraucht werden. Zu lange schon lässt sich die politische Mitte treiben. Diese Spirale muss durchbrochen werden. Denn es geht nicht um Verschärfung oder Aufweichung - es geht um Qualität: Darum, ob Gesetze tauglich sind,unser Zusammenleben wirksam und ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu regulieren.
 
Für verantwortungsvolle Politik und qualitätvolle Gesetze!
 
Eine verantwortungsvolle Fremdenrechtspolitik zielt auf die langfristige und
vorausschauende Gestaltung des Zusammenlebens. Im Interesse Zugewanderter und hier Geborener. Eine verantwortungsvolle Fremdenrechtspolitik versucht
Andersdenkende von vernünftigen Maßnahmen zu überzeugen. Auf symbolische
Klientelbefriedigung wird verzichtet.
 
Wir fordern eine Fremdenrechtsänderung JETZT, gegen den Missbrauch von
Fremden und Flüchtlingen als Sündenböcke. Für verantwortungsvolle Politik
und qualitätvolle Gesetze!
 
Email:
Telefon: +43 (1) 524 99 00 - 11
Fax: +43 (1) 524 99 00
Post: sos mitmensch, pf 220, 1070 Wien
Web: sosmitmensch.at

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